Versickerungsmulden sind so zu gestalten, dass sie Niederschlagswasser nur temporär aufnehmen. Die maximale Einstauhöhe beträgt 30 cm, eine vollständige Entleerung sollte innerhalb von 24 Stunden erfolgen. Die Böschungen sind mit einer Neigung von maximal 1:1,5 (empfohlen: 1:2) auszubilden und – ebenso wie die Muldensohle – zu begrünen.
Die Fläche ist nicht befahrbar und daher nicht für Mulden geeignet, die durch Fahrzeuge beansprucht werden – etwa bei Pflege- oder Wartungsarbeiten.
Verwendet wird ein loses Schüttsubstrat aus natürlichen Ausgangsmaterialien mit hohem Anteil an gebrochenem Korn. Die Struktur gewährleistet eine gute Wasserdurchlässigkeit – auch nach dem Einbau. Das Substrat enthält keine Rasensaat und keine künstlichen Düngemittel.

